|
| |
|
Quartalsbrief 4/2009
15.10.2009
|
|
Liebe Mitglieder,
liebe Hospizfreundinnen und -freunde,
ein Grund zum Feiern: am 15. Dezember
wird der Hospiz-Verein Bergstraße e.V. 15 Jahre alt!
Wir blicken mit Freude und, ja auch
mit Stolz, auf diese Jahre zurück. Über hundert Hospizhelferinnen
und Hospizhelfer haben wir in der Zeit ausgebildet, die hunderten
Menschen an ihrem Lebensende beigestanden haben und auch noch
beistehen. Dekanin Ulrike Scherf sagte beim ersten Spatenstich des
stationären Hospizes: „Ich bin nachhaltig beeindruckt über so viele
brennende Herzen, wache Gedanken und offene Hände“.
Ja, wir geben viel, aber wir bekommen
auch viel. Ehrenamtliche Arbeit an sich ist schon eine Bereicherung,
und wenn man dabei sieht, wie viel Gutes man tun kann, ist das
ebenfalls eine Belohnung.
Wenn Sie meinen, das reicht nicht aus
und der Überzeugung sind, dass der Hospiz-Verein Bergstraße
unbedingt ein Geburtstagsgeschenk erhalten sollte, können wir Sie
nur in Ihrer Ansicht bestätigen: Werden Sie Pate für das
Stationäre Hospiz Bergstraße! Und wenn Sie schon Pate sind, helfen
Sie uns, Paten zu finden!
Bei der Rohbaubesichtigung am
31.10.2009 sind Menschen, die an einer Patenschaft interessiert
sind, eingeladen, sich vor Ort ein Bild zu machen und Fragen zu
stellen.
Übrigens werden unsere Paten die
ersten sein, die noch vor der Eröffnung des Hospizes als „VIP“
eingeladen werden, das Haus zu besichtigen.
Ihr Dr. Wolfgang Nieswandt, 1. Vorsitzender
|
|
So ist er, unser Dr. Nieswandt: Er
wirbt für die gute Sache und bittet um Zuwendungen für das Hospiz,
ewähnt aber natürlich mit keinem Wort, dass er mit gutem Beispiel
vorangeht:
Am 2. November wird er
(personenbezogen!) den Ludwig-Bergsträßer-Preis für „herausragendes
bürgerschaftliches Engagement“ erhalten. Der Preis ist mit 15.000,00
€ dotiert. Was macht unser Häuptling damit? Er spendet dieses
hübsche Sümmchen für den Hospizbau und die Gestaltung des
Hospizgartens.
Ihre
Hospizschwestern und Koordinatorinnen
|
|
Neue Hospizhelfer in der Vorbereitung
Viele Möglichkeiten der Mitarbeit im Hospiz
Gleich nach den
Sommerferien begann unser 10. Hospizhelferkurs mit seiner
einjährigen Vorbereitungszeit. Die zukünftigen Sterbebegleiter
werden von 2 Kursleiterinnen für ihre anspruchsvolle Tätigkeit in
den Familien von schwerstkranken Menschen vorbereitet. Martina
Strübig und ich freuen uns über 12 motivierte TeilnehmerInnen und
den gemeinsamen Weg, bis diese im nächsten Jahr vor den Sommerferien
ihre Ausbildung abschließen.
Die umfangreichen
Inhalte der Seminarabende bereiten die ehrenamtlich tätigen
Mitarbeiter fundiert auf die schwierigen Situationen vor, denen sich
Hospizhelfer im ambulanten, aber bald ja auch im stationären Umfeld,
ausgesetzt sehen. Gerade im stationären Hospiz ist der HVB auf viele
Ehrenamtliche angewiesen. Dabei ist wichtig zu betonen, dass die
Tätigkeiten nicht unbedingt „patientennah“ erbracht werden müssen.
Auch „patientenferne“ Arbeiten im Garten, im Büro und anderswo sind
möglich.
Für die
vielfältigen und abwechslungsreichen Arbeiten im Hospiz werden auch
Helfer gesucht, die nicht unbedingt eine Schulung zur Begleitung
Sterbender absolvieren müssen. Wir werden im nächsten Quartalsbrief
ausführlich auf das neue Ehrenamtskonzept eingehen, das momentan von
den Kursleiterinnen (Elfriede Roman-Menzel, Pia Sartorius, Lucia
Scholl, Martina Strübig und ich) zusammen mit unserer Koordinatorin
Angelika Michel erarbeitet wird.
Ihre Doris
Kellermann, leitende Palliativ-Care-Fachkraft
|
|
Unterwegs zu ihren Kraftquellen
waren 14 Hospizler bei den jährlich stattfindenden Besinnungstagen.
Mit vielen kreativen Elementen und unterschiedlichen Methoden
begaben sich die Teilnehmer in „Brunnenerfahrungen“ und konnten so
Kraft schöpfen für ihre anspruchsvolle und teilweise schwere
Tätigkeit. Dennoch kamen natürlich auch Freude und Geselligkeit beim
gemeinsamen Wochenende im Exerzitienhaus Himmelspforten in Würzburg
nicht zu kurz.
Ihre Martina Strübig,
Hospizhelferin
|
 |
Mein Name ist Lucia
Stenger.
Seit dem 01.09.2009 bin
ich als hauptamtliche Hospizschwester mit 10 Stunden pro
Woche im Hospiz-Verein Bergstraße tätig.
Seit 25 Jahren lebe ich
mit meiner Familie in Bensheim. Die Ausbildung zur
Krankenschwester habe ich in Karlsruhe absolviert.
Danach arbeitete ich einige Jahre im Kreiskrankenhaus
Heppenheim, bevor ich in eine längere Familienpause
ging. Vor sieben Jahren wagte ich den beruflichen
Wiedereinstieg in einer Arztpraxis. Kontakt zum
Hospiz-Verein bekam ich durch die Ausbildung zur
ehrenamtlichen Hospizhelferin. Nun freue ich mich sehr
darauf, wieder in meinem Beruf zu arbeiten, in einem
Fachgebiet, das mir schon lange am Herzen liegt. |
Ihre Lucy Stenger,
Palliativ-Care-Fachkraft
|
|
Wie weit ist unser Stationäres Hospiz Bergstraße?
Am 27. April diesen Jahres erfolgte
der erste Spatenstich für unser Stationäres Hospiz Bergstraße in der
Bensheimer Kalkgasse. Diesem waren bereits Rodungsarbeiten, das
Verlegen von Strom-, Wasser- und Telefonanschlüssen, sowie die
Erdbohrung für die Geothermie-Heizungs-Anlage vorausgegangen.
Die durch die Architekten Rohde und
Vogeler beauftragten Firmen haben die Arbeiten termingerecht
erledigt. Im Juni und Juli wurden die Grundmauern gestellt und die
Bodenplatte gegossen. Mittlerweile ist der Rohbau fertig und wird in
den nächsten Wochen mit dem Glasdach und den Fenstern bzw. Türen
verschlossen. Die Planungen für die Gestaltung der Zufahrt werden
zurzeit konkretisiert und umgesetzt. Zum Glück hat unser
ehrenamtlicher Projektleiter und 2. Vorsitzender Karl-Peter Weis
hier den Überblick.
Auf der Baustelle wurde vor kurzem
mit dem Innenausbau begonnen. Dieser sehr umfangreiche Bauabschnitt
wird bis April nächsten Jahres dauern. Mit der Inneneinrichtung
werden wir das Bauprojekt vollenden.
Aktuell suchen wir die
zukünftigen Mitarbeiter für das Stationäre Hospiz Bergstraße aus.
Vor der Eröffnung werden die neuen Kollegen die Abläufe erproben
können.
Wenn man heute von der Stadt zum
Kirchberg hinüber schaut, sieht man das Gebäude in seiner ganzen
Größe, das sich harmonisch in die Landschaft einfügt. Wir sind
zuversichtlich, dass wir, wie geplant, im Mai nächsten Jahres die
ersten Gäste begrüßen können.
Wer sich elektronisch über den
Baufortschritt unterrichten möchte, kann ein aktuelles Bild der
Baustelle unter der Internetadresse:
www.hospiz-bergstrasse.de
abrufen.

Bauplatz Stationäres Hospiz Bergstraße
webcam 15.10.09
Ihre Carla Jecker,
Projektmitarbeiterin
|
|
Bleibende Werte in unserer
schnelllebigen Zeit

250 Menschen aus dem Kreis
Bergstraße tragen bereits Sorge für die Sicherheit im letzten
Lebensabschnitt unheilbar kranker und sterbender Menschen – in Form
einer Patenschaft für das Stationäre Hospiz Bergstraße.
Was ist eine Patenschaft?
Als Patenschaft wird die freiwillige Übernahme einer Fürsorge
bezeichnet. Die Patenschaftsbeiträge finanzieren dabei Projekte, mit
denen bestimmte Lebensumstände dauerhaft verbessert werden
sollen.
Wir haben Ihnen in diesem
Quartalsbrief ein
Faltblatt mit
Patenschaftsantrag beigelegt. Wenn Sie bereits Pate
sind, geben Sie das Faltblatt doch bitte jemandem, von dem Sie
annehmen, dass er eine Patenschaft übernehmen möchte! Sie können
gerne Faltblätter beim HVB anfordern.
Über ein Drittel der benötigten
Paten haben wir bereits für den guten Zweck gewonnen, uns fehlen
noch 450 liebe Helfer!
Alle Paten und die, die es werden
wollen,
sind herzlich eingeladen,
den Rohbau des Hospizes in der Bensheimer Kalkgasse
am 31.10.2009 zwischen 11:30 und 13:00 Uhr
zu besichtigen.
Wir bitten um telefonische Anmeldung unter 06251-680404.
Weiterhin gehören die Paten mit zu
den Ersten, die eingeladen werden, das Stationäre Hospiz Bergstraße
kurz vor der Eröffnung zu besichtigen.
Vielen herzlichen Dank allen Paten
und denen, die es werden wollen!
Ihr Michael Braun, zukünftiger
Geschäftsführer des Stationären Hospizes Bergstraße
|
|
Herzlich
willkommen zur

Abschluss der Vortragsreihe am 16.12.09
mit einer Feierstunde
zum 15-jährigen Jubiläum des Hospiz-Vereins
Bergstraße e.V.
mit Ehrung der Ehrenamtlichen, die 5, 10 oder 15
Jahre im HVB tätig sind.
Ihre Lucia
Scholl, Koordinatorin
|
|
|
Die Hospiz-Stiftung Bergstraße ist nicht von einem
Multimillionär gegründet worden, sondern von Menschen
wie Sie und ich. Sie ist eine Gemeinschaftsstiftung von
Bürgerinnen und Bürgern des Kreises Bergstraße.
Sie
setzt sich dafür ein, dass Menschen bis zum letzten Tag
ihres Lebens ihre unantastbare Würde behalten.
Dafür danken viele Menschen im Kreis Bergstraße und
darüber hinaus den Hospizschwestern und ehrenamtlichen
Hospizhelfern.
Jeweils 10 Gäste erfahren ab Mai 2010 im stationären
Hospiz Hilfe, Liebe und Zuneigung.
Sie
sehen, es gibt für Mitstifter der Hospiz-Stiftung
Bergstraße viel Gutes zu tun. Die Hospiz-Stiftung
Bergstraße schenkt auch Ihnen die einmalige Chance, Ihr
Engagement nachhaltig Menschen zugute kommen zu lassen.
Konkret: Wie können Sie sich oder andere, die Sie
lieben, mit dem schönsten Weihnachtsgeschenk bescheren?
Wie werden Sie MitstifterIn der Hospiz-Stiftung
Bergstraße?
Ganz einfach: Sie brauchen nur eine Zustiftung in
Höhe von 240 Euro zu zeichnen. Natürlich können Sie sie
wie Ihre Spenden an den Hospiz-Verein Bergstraße von der
Steuer absetzen. Selbstverständlich können Sie Ihr
Weihnachtsgeschenk auch mit einer höheren
Zustiftungssumme aufwerten.
Warum gerade 240 Euro (und nicht 2.400 Euro)? Weil der
Vorstand der Hospiz-Stiftung Bergstraße niemandem das
schönste Weihnachtsgeschenk vorenthalten möchte, an der
Gemeinschaftsstiftung teilhaben zu können.
Moment: Sie möchten gern sich oder Ihren Lieben das
Weihnachtsgeschenk gönnen, doch können es sich nicht
leisten, mit einem Mal mit 240 Euro dafür aufzukommen?
Kein Problem: Sie können gern per
Lastschriftverfahren Stiftungsanteile erstehen.
Wie? Entweder ein Jahr lang mit monatlich 20 Euro
oder zwei Jahre lang monatlich 10 Euro. Einfacher geht’s
nimmer und Sie werden so MitstifterIn.
Unser Wunsch für Sie: Nutzen Sie die einmalige
Chance, Gutes zu tun!
Schon jetzt danke ich Ihnen für den Vorstand der
Hospiz-Stiftung Bergstraße.
Ihr Rüdiger Bieber, Pfarrer i.R., Vorstand HSB

Hospiz-Stiftung Bergstraße
Sparkasse Bensheim
BLZ 509 500 68
Kto.-Nr. 503 000 2
Verwendungszweck: Zustiftung

(drauf klicken zum
Vergrößern)
|
 |
Wir wünschen Ihnen
einen
beschaulichen Herbst,
eine
schöne Adventszeit
und (jetzt schon!!!)
Fröhliche Weihnachten!
Ihr Hospiz-Team |
 |
|
|
Herzlichen Dank an unser
treues
PRO-Team
und an die 
für die Unterstützung bei der Herausgabe unserer Quartalsbriefe! |
|
|