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Letzte Aktualisierung: 24.04.2012

   

Quartalsbrief 4/2009
15.10.2009


 

Liebe Mitglieder, liebe Hospizfreundinnen und -freunde,

ein Grund zum Feiern: am 15. Dezember wird der Hospiz-Verein Bergstraße e.V. 15 Jahre alt! 

Wir blicken mit Freude und, ja auch mit Stolz, auf diese Jahre zurück. Über hundert Hospizhelferinnen und Hospizhelfer haben wir in der Zeit ausgebildet, die hunderten Menschen an ihrem Lebensende beigestanden haben und auch noch beistehen. Dekanin Ulrike Scherf sagte beim ersten  Spatenstich des stationären Hospizes: „Ich bin nachhaltig beeindruckt über so viele brennende Herzen, wache Gedanken und offene Hände“.  

Ja, wir geben viel, aber wir bekommen auch viel. Ehrenamtliche Arbeit an sich ist schon eine Bereicherung, und wenn man dabei sieht, wie viel Gutes man tun kann, ist das ebenfalls eine Belohnung.

Wenn Sie meinen, das reicht nicht aus und der Überzeugung sind, dass der Hospiz-Verein Bergstraße unbedingt ein Geburtstagsgeschenk erhalten sollte, können wir Sie nur in Ihrer Ansicht   bestätigen: Werden Sie Pate für das Stationäre Hospiz Bergstraße! Und wenn Sie schon Pate sind, helfen Sie uns, Paten zu finden!  

Bei der Rohbaubesichtigung am 31.10.2009 sind Menschen, die an einer Patenschaft interessiert sind, eingeladen, sich vor Ort ein Bild zu machen und Fragen zu stellen.  

Übrigens werden unsere Paten die ersten sein, die noch vor der Eröffnung des Hospizes als „VIP“ eingeladen werden, das Haus zu besichtigen.

Ihr Dr. Wolfgang Nieswandt, 1. Vorsitzender
	


Unser Dr. Nieswandt

So ist er, unser Dr. Nieswandt: Er wirbt für die gute Sache und bittet um Zuwendungen für das Hospiz, ewähnt aber natürlich mit keinem Wort, dass er mit  gutem Beispiel vorangeht:

Am 2. November wird er (personenbezogen!) den Ludwig-Bergsträßer-Preis für „herausragendes bürgerschaftliches Engagement“ erhalten. Der Preis ist mit 15.000,00 € dotiert. Was macht unser Häuptling damit? Er spendet dieses hübsche Sümmchen für den Hospizbau und die Gestaltung des Hospizgartens.

Ihre Hospizschwestern und Koordinatorinnen



Neue Hospizhelfer in der Vorbereitung
Viele Möglichkeiten der Mitarbeit im Hospiz

Gleich nach den Sommerferien begann unser 10. Hospizhelferkurs mit seiner einjährigen Vorbereitungszeit. Die zukünftigen Sterbebegleiter werden von 2 Kursleiterinnen für ihre anspruchsvolle Tätigkeit in den Familien von schwerstkranken Menschen vorbereitet. Martina Strübig und ich freuen uns über 12 motivierte TeilnehmerInnen und den gemeinsamen Weg, bis diese im nächsten Jahr vor den Sommerferien ihre Ausbildung abschließen.

Die umfangreichen Inhalte der Seminarabende bereiten die ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter fundiert auf die schwierigen Situationen vor, denen sich Hospizhelfer im ambulanten, aber bald ja auch im stationären Umfeld, ausgesetzt sehen. Gerade im stationären Hospiz ist der HVB auf viele Ehrenamtliche angewiesen. Dabei ist wichtig zu betonen, dass die Tätigkeiten nicht unbedingt „patientennah“ erbracht werden müssen. Auch „patientenferne“ Arbeiten im Garten, im Büro und anderswo sind möglich. 

Für die vielfältigen und abwechslungsreichen Arbeiten im Hospiz werden auch Helfer gesucht, die nicht unbedingt eine Schulung zur Begleitung Sterbender absolvieren müssen. Wir werden im nächsten Quartalsbrief ausführlich auf das neue Ehrenamtskonzept eingehen, das momentan von den Kursleiterinnen (Elfriede Roman-Menzel, Pia Sartorius, Lucia Scholl, Martina Strübig und ich) zusammen mit unserer Koordinatorin Angelika Michel erarbeitet wird.

Ihre Doris Kellermann, leitende Palliativ-Care-Fachkraft



Einkehrtage in Himmelspforten

Unterwegs zu ihren Kraftquellen waren 14 Hospizler bei den jährlich stattfindenden Besinnungstagen. Mit vielen kreativen Elementen und unterschiedlichen Methoden begaben sich die Teilnehmer in „Brunnenerfahrungen“ und konnten so Kraft schöpfen für ihre anspruchsvolle und teilweise schwere Tätigkeit. Dennoch kamen natürlich auch Freude und Geselligkeit beim gemeinsamen Wochenende im Exerzitienhaus Himmelspforten in Würzburg nicht zu kurz.

Ihre Martina Strübig, Hospizhelferin
 



Neue hauptamtliche Mitarbeiterin:

Mein Name ist Lucia Stenger.

Seit dem 01.09.2009 bin ich als hauptamtliche Hospizschwester mit 10 Stunden pro Woche im Hospiz-Verein Bergstraße tätig.

Seit 25 Jahren lebe ich mit meiner Familie in Bensheim. Die Ausbildung zur Krankenschwester habe ich in Karlsruhe absolviert.

Danach arbeitete ich einige Jahre im Kreiskrankenhaus Heppenheim, bevor ich in eine längere Familienpause ging. Vor sieben Jahren wagte ich den beruflichen Wiedereinstieg in einer Arztpraxis. Kontakt zum Hospiz-Verein bekam ich durch die Ausbildung zur ehrenamtlichen Hospizhelferin.  Nun freue ich mich sehr darauf, wieder in meinem Beruf zu arbeiten, in einem Fachgebiet, das mir schon lange am Herzen liegt.

Ihre Lucy Stenger, Palliativ-Care-Fachkraft
 



Wie weit ist unser Stationäres Hospiz Bergstraße?

Am 27. April diesen Jahres erfolgte der erste Spatenstich für unser Stationäres Hospiz Bergstraße in der Bensheimer Kalkgasse. Diesem waren bereits Rodungsarbeiten, das Verlegen von Strom-, Wasser- und Telefonanschlüssen, sowie die Erdbohrung für die Geothermie-Heizungs-Anlage vorausgegangen. 

Die durch die Architekten Rohde und Vogeler beauftragten Firmen haben die Arbeiten termingerecht erledigt. Im Juni und Juli wurden die Grundmauern gestellt und die Bodenplatte gegossen. Mittlerweile ist der Rohbau fertig und wird in den nächsten Wochen mit dem Glasdach und den Fenstern bzw. Türen verschlossen. Die Planungen für die Gestaltung der Zufahrt werden zurzeit konkretisiert und umgesetzt. Zum Glück hat unser ehrenamtlicher Projektleiter und 2. Vorsitzender Karl-Peter Weis hier den Überblick.  

Auf der Baustelle wurde vor kurzem mit dem Innenausbau begonnen. Dieser sehr umfangreiche Bauabschnitt wird bis April nächsten Jahres dauern. Mit der Inneneinrichtung werden wir das Bauprojekt vollenden. Aktuell suchen wir die zukünftigen Mitarbeiter für das Stationäre Hospiz Bergstraße aus. Vor der Eröffnung werden die neuen Kollegen die Abläufe erproben können.  

Wenn man heute von der Stadt zum Kirchberg hinüber schaut, sieht man das Gebäude in seiner ganzen Größe, das sich harmonisch in die Landschaft einfügt. Wir sind zuversichtlich, dass wir, wie geplant, im Mai nächsten Jahres die ersten Gäste begrüßen können.  

Wer sich elektronisch über den Baufortschritt unterrichten möchte, kann ein aktuelles Bild der Baustelle unter der Internetadresse: www.hospiz-bergstrasse.de abrufen.


Bauplatz Stationäres Hospiz Bergstraße webcam 15.10.09

Ihre Carla Jecker, Projektmitarbeiterin



Bleibende Werte in unserer schnelllebigen Zeit

 

250 Menschen aus dem Kreis Bergstraße tragen bereits Sorge für die Sicherheit im letzten Lebensabschnitt unheilbar kranker und sterbender Menschen –  in Form einer Patenschaft für das Stationäre Hospiz Bergstraße. 

Was ist eine Patenschaft? Als Patenschaft wird die freiwillige Übernahme einer Fürsorge bezeichnet. Die Patenschaftsbeiträge finanzieren dabei Projekte, mit denen bestimmte Lebensumstände dauerhaft verbessert werden sollen. 

Wir haben Ihnen in diesem Quartalsbrief ein Faltblatt mit Patenschaftsantrag beigelegt. Wenn Sie bereits Pate sind, geben Sie das Faltblatt doch bitte jemandem, von dem Sie annehmen, dass er eine Patenschaft übernehmen möchte! Sie können gerne Faltblätter beim HVB anfordern.

Über ein Drittel der benötigten Paten haben wir bereits für den guten Zweck gewonnen, uns fehlen noch 450 liebe Helfer! 

Alle Paten und die, die es werden wollen,
sind herzlich eingeladen,
den Rohbau des Hospizes in der Bensheimer Kalkgasse

am 31.10.2009 zwischen 11:30 und 13:00 Uhr
zu besichtigen.
Wir bitten um telefonische Anmeldung unter 06251-680404.
 

Weiterhin gehören die Paten mit zu den Ersten, die eingeladen werden, das Stationäre Hospiz Bergstraße kurz vor der Eröffnung zu besichtigen.  

Vielen herzlichen Dank allen Paten und denen, die es werden wollen!

Ihr Michael Braun, zukünftiger Geschäftsführer des  Stationären Hospizes Bergstraße
 


Herzlich willkommen zur

Vortragsreihe
anlässlich des 15. jährigen Jubiläums des HVB

PDF-Datei zum Herunterladen

Abschluss der Vortragsreihe am 16.12.09 mit einer Feierstunde
zum 15-jährigen Jubiläum des Hospiz-Vereins Bergstraße e.V.

mit Ehrung der Ehrenamtlichen, die 5, 10 oder 15 Jahre im HVB tätig sind.

Ihre Lucia Scholl, Koordinatorin
 


Ihr schönstes Weihnachtsgeschenk:
Schenken Sie Gutes – sich und anderen!

Werden Sie MitstifterIn der
Hospiz-Stiftung Bergstraße!


Die Hospiz-Stiftung Bergstraße ist nicht von einem Multimillionär gegründet worden, sondern von Menschen wie Sie und ich. Sie ist eine Gemeinschaftsstiftung von Bürgerinnen und Bürgern des Kreises Bergstraße.

Sie setzt sich dafür ein, dass Menschen bis zum letzten Tag ihres Lebens ihre unantastbare Würde behalten.

Dafür danken viele Menschen im Kreis Bergstraße und darüber hinaus den Hospizschwestern und ehrenamtlichen Hospizhelfern. 

Jeweils 10 Gäste erfahren ab Mai 2010 im stationären Hospiz Hilfe, Liebe und Zuneigung.

Sie sehen, es gibt für Mitstifter der Hospiz-Stiftung Bergstraße viel Gutes zu tun. Die Hospiz-Stiftung Bergstraße schenkt auch Ihnen die einmalige Chance, Ihr Engagement nachhaltig Menschen zugute kommen zu lassen. 

Konkret: Wie können Sie sich oder andere, die Sie lieben, mit dem schönsten Weihnachtsgeschenk bescheren? Wie werden Sie MitstifterIn der Hospiz-Stiftung Bergstraße? 

Ganz einfach: Sie brauchen nur eine Zustiftung in Höhe von 240 Euro zu zeichnen. Natürlich können Sie sie wie Ihre Spenden an den Hospiz-Verein Bergstraße von der Steuer absetzen. Selbstverständlich können Sie Ihr Weihnachtsgeschenk auch mit einer höheren Zustiftungssumme aufwerten. 

Warum gerade 240 Euro (und nicht 2.400 Euro)? Weil der Vorstand der Hospiz-Stiftung Bergstraße niemandem das schönste Weihnachtsgeschenk vorenthalten möchte, an der Gemeinschaftsstiftung teilhaben zu können. 

Moment: Sie möchten gern sich oder Ihren Lieben das Weihnachtsgeschenk gönnen, doch können es sich nicht leisten, mit einem Mal mit 240 Euro dafür aufzukommen? 

Kein Problem: Sie können gern per Lastschriftverfahren Stiftungsanteile erstehen. 

Wie? Entweder ein Jahr lang mit monatlich 20 Euro oder zwei Jahre lang monatlich 10 Euro. Einfacher geht’s nimmer und Sie werden so MitstifterIn. 

Unser Wunsch für Sie: Nutzen Sie die einmalige Chance, Gutes zu tun!

Schon jetzt danke ich Ihnen für den Vorstand der Hospiz-Stiftung Bergstraße. 

Ihr Rüdiger Bieber, Pfarrer i.R., Vorstand HSB

Hospiz-Stiftung Bergstraße
Sparkasse Bensheim
BLZ 509 500 68
Kto.-Nr. 503 000 2
Verwendungszweck: Zustiftung


(drauf klicken zum Vergrößern)
 


Wir wünschen Ihnen
einen beschaulichen Herbst,

eine schöne Adventszeit

und (jetzt schon!!!)
Fröhliche Weihnachten!

Ihr Hospiz-Team


Herzlichen Dank an unser treues PRO-Team   und an die 
für die Unterstützung bei der Herausgabe unserer Quartalsbriefe!