Home

Startseite / Aktuelles
Sitemap
Kontakt / Impressum
Wegbeschreibung

 
Der Verein
Konzept
Satzung
Wir stellen uns vor
Mitgliedschaft
Spenden
 
Das Hospiz
Stationäres Hospiz Bergstraße
 
Die Stiftung
Hospiz-Stiftung Bergstraße
 
Unsere Angebote
Palliativ-Care-Beratung
Sterbebegleitung
Trauerbegleitung
Hospizhelferkurse
Vorträge / Seminare
Schüler- und Praktikanteneinsatz
Ehrenamtscafé
Café für Trauernde

Trauerfrühstück
 
HVB-Infos
Hospizbriefe und Quartalsbriefe
Jahresberichte
Häufig gestellte Fragen
erbrechtliche Fragen
 
Zum Stöbern
Texte, Gedichte
Humor im Hospiz
Bildergalerie (Ausstellung)
Power-Point-Präsentationen
 
Allgemein-Hospizliches
Deutscher Hospiz- und PalliativVerband (DHPV)
Hospiz- und PalliativVerband Hessen e.V.
(HPVH)

Der Hospiz-Verlag ist
Partner des Deutschen
Hospiz- und
PalliativVerbandes e.V.

 

Letzte Aktualisierung: 15.02.2012

   

Die Palliative-Care-Fachkraft
oder
was macht eine Hospizschwester?


Palliative Care - Was ist das?

Der Begriff „pallium“ kommt aus dem Lateinischen und wurde für „mantelähnlicher Umhang“ gebraucht; „palliare“ bedeutet „bedecken“ oder „schützendes Einhüllen“.

Die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) definiert Palliative-Care wie folgt:

Palliativmedizin ist die Behandlung von Patienten mit einer nicht heilbaren 
progredienten und weit fortgeschrittenen Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung, 
für die das Hauptziel der Begleitung die Lebensqualität ist.

Das heißt für unsere Arbeit: 
austherapiert“ oder  für Sie können wir nichts mehr tun“ gibt es in der Hospizarbeit nicht.

Wir können immer noch etwas tun. Schmerztherapie und Symptomkontrolle, menschlicher Beistand, Entlastung der Angehörigen bis zum Tode und darüber hinaus - das sind wichtige Aspekte der Palliative-Care.

Der englische Begriff „Care“ heißt zwar übersetzt auch Pflege, umfasst aber viel mehr als das. 

„I care for you“ bedeutet eben auch: „Ich sorge mich um dich / du bist mir wichtig.“

Mit dieser Übersetzung können sich auch andere Berufsgruppen als nur die Krankenpflege in das Konzept eingebunden fühlen.


Hospizschwester - Was macht die eigentlich?

Eine Hospizschwester ist eine Krankenschwester mit langjähriger Berufserfahrung, Leitungskompetenz und einer Zusatzqualifikation in Palliative-Care. 

Zu ihren Aufgaben gehören unter anderem:

Ausbildung der ehrenamtlichen HospizhelferInnen und deren Begleitung und Fortbildung
Koordination der Ehrenamtlichen im Sinne von Einsatzplanung und Führen von Erstgesprächen sowie stete Erreichbarkeit in Krisensituationen
Psychosoziale Beratung und Begleitung der Patienten und Angehörigen. Krisenintervention, Trauergespräche und Beratung bei rechtlichen Fragen der Selbstbestimmung (zum Beispiel Patientenverfügungen)
Palliativpflegerische Beratung der pflegenden Angehörigen zu Hause und Anleitung zur Pflege, insbesondere, wenn kein ambulanter Pflegedienst tätig ist
Unterstützung der Hausärzte bei der Symptomkontrolle und der Organisation der palliativpflegerischen Maßnahmen in enger Zusammenarbeit mit den ambulanten Pflegediensten
Öffentlichkeitsarbeit, Vorträge, Seminare, Schulunterricht und das Erstellen von Materialien zur Öffentlichkeitsarbeit sowie Kontaktpflege mit Institutionen des Gesundheitswesens, öffentlichen Stellen und Medien.

Kooperation - Das A und O in der Begleitung

Die Hospizschwester ist in ihrer Tätigkeit darauf angewiesen, mit vielen Stellen und Personen gut zu kooperieren, denn ihre Tätigkeit ist keine Konkurrenz zu anderen, sondern eine Ergänzung bzw. Vernetzungsmöglichkeit für verschiedene Hilfen.

Patient – eine Hospiz-Begleitung wird nur auf Wunsch bzw. mit Einverständnis des Patienten durchgeführt.
Angehörige – sind wichtige Partner in der Begleitung. Sie stehen genauso im Mittelpunkt unseres Interesses wie die Patienten und sollen nach Möglichkeit Entlastung erfahren, auch über den Tod des Patienten hinaus (Trauergrupp en).
Ehrenamtliche Hospizhelfer – leisten die notwendige zwischenmenschliche Hilfe. Sie werden von der Hospizschwester in ihre Tätigkeit eingeführt und dabei begleitet.
Ambulante Pflegedienste – sind für die pflegerische Versorgung zuständig und können diese abrechnen. Die hospizlichen Hilfen sind eine Ergänzung hierzu (kein Ersatz) und völlig kostenfrei.
Haus- und Fachärzte – gerade in der letzten Lebensphase ist „beste medizinische Praxis“, wie es Cicely Saunders nennt, besonders wichtig. 
Seelsorger – sind für viele Patienten in den Grenzsituationen ihres Sterbeprozesses wichtige Ansprechpartner.
Sonstige – Nachbarn, Physiotherapeuten, Essen auf Rädern u.s.w. - alle tragen dazu bei, ein Netz der Hilfe und Unterstützung aufzubauen.

Wenn Sie Fragen zum Palliative-Care-Dienst haben, 
wenden Sie sich bitte an unsere Palliative-Care-Fachschwestern 
Doris Kellermann, Pia Sartorius oder Meike Tiede!