Ehrenamtliches Engagement in der Hospizarbeit - das Herz der Hospizbewegung

Die Hospizarbeit zählt zu den stärksten bürgerschaftlichen Bewegungen der Gegenwart. Basis der Hospizarbeit sind die Ehrenamtlichen, sie sind die tragende Säule der Hospizidee.

H-Hörer und Hüter der Bedürfnisse der Schwerkranken und Sterbenden
O-Offen für Fragen und immer wieder neue Entwicklungen
S-Sorge tragen für eine ganzheitliche Sichtweise
P-Pläne kreativ verwirklichen und mitwirken an einer palliativen Versorgung
I-Intensive Begegnungen und interdisziplinäre Zusammenarbeit
Z-Zuversicht vermitteln und zuverlässig da sein
Bild Löwenzahn

Zurzeit engagieren sich in der Hospizarbeit an der Bergstraße rund 200 Personen. Ohne sie wäre unser vielfältiges Engagement nicht möglich. 

Es gibt unzählige Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements:

wir bemühen uns, jeden Ehrenamtlichen nach seinen Interessen und Stärken einzusetzen.

Ehrenamtliches Engagement für die Hospizarbeit – jederzeit willkommen

Bei uns arbeiten Ehrenamtliche mit Hauptamtlichen in einem Team, auf gleicher Augenhöhe zusammen. Je nach Interesse oder eigenen Möglichkeiten können sich Ehrenamtliche zwischen dem ambulanten und stationären Bereich entscheiden. Es gibt die Möglichkeit einer patientennahen Tätigkeit aber funktionale Aufgaben, z.B. im Bereich Hauswirtschaft, Empfang oder Öffentlichkeitsarbeit.

Folgende Angebote stehen unseren Ehrenamtlichen zur Verfügung

  • Schulung, Einarbeitung und qualifizierte Begleitung
  • Teilnahme an Fort- und Weiterbildungen
  • Gruppenabende für Ehrenamtliche in der Sterbebegleitung
  • Einkehrtage zur Selbstfürsorge, Reflexion und Besinnung
  • Ausflüge zum gegenseitigen Kennenlernen und zur Förderung der Gemeinschaft
  • Versicherungsschutz: alle unsere ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter sind haftpflicht- und unfallversichert
  • Erstattung  anfallender Kosten, z.B. Fahrtkosten

Ansprechpartnerinnen bei Fragen zur ehrenamtlichen Arbeit

Martina Strübig

Martina Strübig
06251 98945-22,  mobil: 0151-6569335 oder per Mail.


Anika Frickel

Unsere Ansprechpartnerin bei Fragen zur ehrenamtlichen Arbeit im

Anika Frickel
06251 17528-26 oder per Mail.

Hospizbegleiterinnen – die Basis der Hospizarbeit

Alle ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen des HospizVereins haben eine qualifizierte Schulung durchlaufen. Sie werden vom Verein beauftragt, regelmäßig Besuchsdienste wahrzunehmen. Bei ihrem Einsatz haben sie in den Koordinatorinnen kompetente Ansprechpartnerinnen. Somit gewährt die Institution den Ehrenamtlichen Schutz für ihren Einsatz und sorgt für eine qualifizierte Begleitung bei den unterschiedlichen Aufgaben. Die ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen werden von den Hauptamtlichen in ihrer Handlungskompetenz ernst genommen und in ihrer Selbstpflege und Fürsorge unterstützt. Die Teilnahme an monatlichen Gruppentreffen ist verbindlich.

Der Sterbende und Schwerstkranke ist das Maß aller Dinge. Er selbst gibt den „Takt und die Melodie“ vor. Die Ehrenamtlichen als Begleiter spielen nur das „Begleitinstrument“.

Als Anwälte der Sterbenden setzen sie sich  zusammen mit den Hauptamtlichen dafür ein, dass Sterbende und ihre Zugehörigen mit ihren Bedürfnissenn im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. Die Stärke der Ehrenamtlichen liegt im Da-Sein. Durch ihre Anwesenheit und ihr Geschenk von Zeit entlasten sie die Angehörigen und stärken die Sterbenden auf ihrem letzten Weg.

Ziel der ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen ist es, den Sterbenden ein würdevolles Leben bis zum Ende zu ermöglichen und die Familie in ihrem Prozess zu begleiten, zu unterstützen und durch einen regelmäßigen Besuchsdienst zu entlasten.

Durch ihren Dienst wirken die Ehrenamtlichen der Anonymität des Sterbens und der Einsamkeit am Lebensende entgegen. Sie befördern den Prozess, der die Themen „Sterben und Tod“ wieder stärker in das gesellschaftliche Bewusstsein bringt und tragen dazu bei, die letzte Lebensphase als wichtigen Teil des Lebens zu begreifen und in den Alltag zu integrieren.

Bäume

Wie wird man Hospizbegleiter oder Hospizbegleiterin?

Nächster Kursbeginn: Voraussichtlich Mitte 2020, die Kurstermine finden an unterschiedlichen Wochentagen statt.

Immer vor Beginn der Vorbereitungskurse findet ein Informationsabend statt. Wenn wir Sie über den nächsten Termin informieren sollen oder Sie schon vorab Fragen haben, melden Sie sich gerne bei uns. Tel: 06251-989450 oder

Voraussetzungen

Wenn Sie für uns als Hospizbegleiterin arbeiten möchten, sollten Sie Ihren Wohnort in unserem Tätigkeitsgebiet (Bensheim, Heppenheim, Zwingenberg, Lorsch, Einhausen oder Lautertal) haben.

Sie sollten zeitlich flexibel sein und etwa 3 – 6 Stunden pro Woche zur Verfügung stellen können.

Für den Befähigungskurs ist Ihre Bereitschaft, sich in einer Gruppe zu öffnen, unbedingt erforderlich.

Der Vorbereitungskurs

Die in der ambulanten Sterbebegleitung tätigen ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen müssen, um bei uns mitarbeiten zu können, einen abgeschlossenen Befähigungskurs nachweisen.

Der Kurs erstreckt sich über ein Jahr und besteht aus drei Phasen (Grundkurs, Praktikum, Vertiefungskurs), ca. 120 Stunden. Eine verbindlicheTeilnahme an allen Terminen ist Teilnahmevoraussetzung.

In dem Befähigungskurs werden Hospizbegleiterinnen darauf vorbereitet, schwerstkranke und sterbende Menschen in der letzten Lebensphase zu begleiten. Der Kurs vermittelt theoretische und praktische Kenntnisse über die Bedeutung von Sterben, Tod und Trauer, ethische und spirituelle Aspekte, Grundkenntnisse der pflegerischen Versorgung und gibt Orientierungshilfen. In dem Kurs geht es auch um die reflektierte Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensgeschichte, um die Annahme und Würdigung der eigenen Grenzen und den Umgang mit den persönlichen Ressourcen. Von daher sind Selbsterfahrungsübungen, Kleingruppenarbeit, persönlicher Austausch und Gruppendiskussionen unverzichtbare Bestandteile des Kurses.

Der Befähigungskurs wird von zwei Koordinatorinnen geleitet. Die Teilnehmerzahl eines Kurses ist auf 12 Personen begrenzt.

Ehrenamtliche Mitarbeit im Hospizgarten

Rund um das Hospiz ist in den letzen Jahren ein wunderschöner Garten entstanden. Er ist Freiraum für Gäste, Angehörige und Mitarbeitende, aber auch ein häufig genutzer Ort zur Begegnung. Bei der Pflege unseres Gartens unterstützt das Team unserer ehrenamtlichen Mitarbeitern den hauptamtlich tätigen Gärtner sehr wirkungsvoll. Mehr Informationen zu unserem Hospizgarten...

Welche Voraussetzungen werden erwartet?
Kenntnisse über die Gartenarbeit sind willkommen, aber keine Voraussetzung. Wichtiger ist die Bereitschaft, mitzumachen und etwas dazuzulernen.

Wann sind die Einsätze im Hospizgarten?
In der Regel treffen sich die ehrenamtlichen HospizgartenhelferInnen alle zwei Wochen samstags vormittags. Kernzeit ist ca. 9:00 bis 12:00 Uhr. Einige kommen schon um 8:00 Uhr, manche arbeiten auch nachmittags weiter. Um 12:00 Uhr machen die Ehrenamtlichen gemeinsam Pause, essen, trinken und plaudern. Meistens sind rund 10 Personen beisammen. Jeweils donnerstags vor dem nächsten Einsatz (und wenn die Wettervorhersage für Samstag steht) informiert die Koordinatorin die Gruppe, welche Gartenarbeiten anstehen. Dann teilen alle mit, wer kommt und wer verhindert ist. Einige kommen regelmäßig, andere hin und wieder. Wer schon eingearbeitet ist, kann nach Absprache mit der Koordinatorin gerne an anderen Tagen allein oder mit anderen im Garten tätig sein.

Wo treffen sich die Ehrenamtlichen?
Wer zum ersten Mal kommt, erhält eine Führung durch den Hospizgarten. An den gemeinsamen Einsatztagen treffen sich die ersten gegen 8:00 Uhr vor dem Hospiz. Wer später kommt, findet die Gruppe im Garten. Durch die Information jeweils am Donnerstag vor dem Samstagseinsatz ist bekannt, in welchem Teil des Gartens sich die Ehrenamtlichen befinden.

Dürfen die Teilnehmenden am Hospiz parken?
Nur wer schweres Material mitbringt (z.B. Pflanzenableger, Blumenerde etc.), darf oben am Hospiz parken. Alle anderen sind gebeten, in den umliegenden Parkhäusern zu parken.

Ein Teil unseres Gartenhelfer-Teams
Ein Teil unseres Gartenhelfer-Teams

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