Ehrenamtliches Engagement in der Hospizarbeit - das Herz der Hospizbewegung

Die Hospizarbeit zählt zu den stärksten bürgerschaftlichen Bewegungen der Gegenwart. Basis der Hospizarbeit sind die Ehrenamtlichen, sie sind die tragende Säule der Hospizidee.

Zurzeit engagieren sich in der Hospizarbeit an der Bergstraße rund 200 Personen. Ohne sie wäre unser vielfältiges Engagement nicht möglich. 

Es gibt unzählige Möglichkeiten des ehrenamtlichen Engagements:

wir bemühen uns, jeden Ehrenamtlichen nach seinen Interessen und Stärken einzusetzen.

Trauerbegleitung
Sterbebegleiteung
Ehrenamtliche im Hospizgarten
Sterbebegleiteung

Hospizbegleiterkurs 2021

Die Unterrichtstermine
Januar: Sa, 23.01.
Februar: Do 11.02, Di 23.02.
März: Do 11.03., Di 23.03.
April: Di 13.04., Sa 24.04.
Juni: Di 08.06.
Juli: Do 01.07., Di 20.07.
August: Do 12.08.
September: Sa 04.09., Di 28.09.
Oktober: Do 14.09., Di 26.10.
November: Do 11.11., Di 23.11.
Dezember: Sa 04.12.

Uhrzeiten   
Dienstag und Donnerstag von 18: Uhr bis ca. 21:30 Uhr,
Samstag von 9 Uhr bis ca. 17 Uhr

Die Teilnahme an den jeweiligen Unterrichtsterminen ist wichtig. Deshalb ist die Zusage, dies möglich zu machen, ein wichtiges Kriterium zur Aufnahme in den Kurs.

Informationsabend

Am Dienstag 29.09.20 von 19 bis 21 Uhr findet im Hospiz Bergstraße ein Informationsabend statt. Bitte melden Sie sich dafür an unter Tel: 06251 98945-0, per Mail psthspz-vrn-brgstrssd oder direkt hier.

Bitte beachten Sie, dass die Parkplätze am Hospiz für Angehörige unserer Gäste reserviert sind, parken Sie deshalb in den umliegenden Parkhäusern.

Mehr Informationen zur Tätigkeit als HospizbegleiterIn hier.

Ihr Engagement für die Hospizarbeit – jederzeit willkommen

Bei uns arbeiten Ehrenamtliche mit Hauptamtlichen in einem Team, auf Augenhöhe zusammen. Je nach Interesse oder eigenen Möglichkeiten können sich Ehrenamtliche zwischen dem ambulanten und stationären Bereich entscheiden. Es gibt die Möglichkeit einer patientennahen Tätigkeit aber auch funktionale Aufgaben, z.B. im Bereich Hauswirtschaft, Empfang oder Öffentlichkeitsarbeit.

Folgende Angebote stehen unseren Ehrenamtlichen zur Verfügung

  • Schulung, Einarbeitung und qualifizierte Begleitung
  • Teilnahme an Fort- und Weiterbildungen
  • Gruppenabende für Ehrenamtliche in der Sterbebegleitung
  • Einkehrtage zur Selbstfürsorge, Reflexion und Besinnung
  • Ausflüge zum gegenseitigen Kennenlernen und zur Förderung der Gemeinschaft
  • Versicherungsschutz: alle unsere ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter sind haftpflicht- und unfallversichert
  • Erstattung anfallender Kosten, z.B. Fahrtkosten

Ansprechpartnerinnen bei Fragen zur ehrenamtlichen Arbeit

Martina Strübig

Martina Strübig
06251 98945-22,  mobil: 0151-65659335 oder per Mail.


Anika Frickel

Unsere Ansprechpartnerin bei Fragen zur ehrenamtlichen Arbeit im

Anika Frickel
06251 17528-26 oder per Mail.

Hospizbegleiterinnen – die Basis der Hospizarbeit

Der Sterbende und Schwerstkranke ist das Maß aller Dinge. Er selbst gibt den „Takt und die Melodie“ vor. Die Ehrenamtlichen als Begleiter spielen nur das „Begleitinstrument“.

Als Anwälte der Sterbenden setzen wir uns dafür ein, dass Sterbende und ihre Zugehörigen mit ihren Bedürfnissen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. Die Stärke der Ehrenamtlichen liegt im Da-Sein. Durch ihre Anwesenheit und ihr Geschenk von Zeit entlasten sie die Angehörigen und stärken die Sterbenden auf ihrem letzten Weg.

Ziel der ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen ist es, den Sterbenden ein würdevolles Leben bis zum Ende zu ermöglichen und die Familie in ihrem Prozess zu begleiten, zu unterstützen und durch einen regelmäßigen Besuchsdienst zu entlasten.

Durch ihr Engagement wirken die Ehrenamtlichen der Anonymität des Sterbens und der Einsamkeit am Lebensende entgegen. Sie befördern den Prozess, der die Themen „Sterben und Tod“ wieder stärker in das gesellschaftliche Bewusstsein bringt und tragen dazu bei, die letzte Lebensphase als wichtigen Teil des Lebens zu begreifen und in den Alltag zu integrieren.

Bäume

Es gibt kleine Unterscheide zwischen dem Einsatz im ambulanten und im stationären Bereich:

  • im ambulanten Hospizdienst besuchen finden die Besuche im Zuhause der schwerkranken Menschen statt.  HospizbegleiterInnnen schenken Zeit für ein Miteinander ganz nach den Wünschen der PatientInnen, bieten kleine Hilfen im Alltag und Entlastung der Angehörigen durch regelmäßiges Dasein.


  • im stationären Hospiz engagieren sich die HospizbegleiterInnen vorrangig in verschiedenen Bereichen des Hauses. Sie entlasten die Pflege bei nichtpflegerischen Aufgaben rund um den Gast. Über diese Tätigkeit, z. B. in der Küche oder am Empfang, entstehen Begleitungen.


Wie wird man Hospizbegleiter oder Hospizbegleiterin? - Der Vorbereitungskurs

Die zukünftigen HospizbegleiterInnen werden intensiv darauf vorbereitet, schwerstkranke und sterbende Menschen in der letzten Lebensphase zu begleiten. Der Vorbereitungskurs vermittelt theoretische und praktische Kenntnisse über die Bedeutung von Sterben, Tod und Trauer. Thematisiert werden dabei ethische und spirituelle Aspekte. Die Teilnehmer erlernen Grundkenntnisse der pflegerischen Versorgung und erhalten Orientierungshilfen. Im Kurs geht es auch um die reflektierte Auseinandersetzung mit der eigenen Lebensgeschichte, um die Annahme und Würdigung der eigenen Grenzen und den Umgang mit den persönlichen Ressourcen. Deshalb sind Selbsterfahrungsübungen, Kleingruppenarbeit, persönlicher Austausch und Gruppendiskussionen unverzichtbare Bestandteile.

Der 120-stündige Vorbereitungskurs wird von zwei Koordinatorinnen geleitet. Die Teilnehmerzahl eines Kurses ist auf 14 Personen begrenzt. Er teilt sich in die Phasen: Grundkurs, Praxis, und Vertiefungskurs.  Eine Teilnahme an allen Terminen wird vorausgesetzt.

Ehrenamtliche Mitarbeit im Hospizgarten

Rund um das Hospiz ist in den letzen Jahren ein wunderschöner Garten entstanden. Er ist Freiraum für Gäste, Angehörige und Mitarbeitende, aber auch ein häufig genutzer Ort zur Begegnung. Bei der Pflege unseres Gartens unterstützt das Team unserer ehrenamtlichen Mitarbeitern den hauptamtlich tätigen Gärtner sehr wirkungsvoll. Mehr Informationen zu unserem Hospizgarten...

Welche Voraussetzungen werden erwartet?
Kenntnisse über die Gartenarbeit sind willkommen, aber keine Voraussetzung. Wichtiger ist die Bereitschaft, mitzumachen und etwas dazuzulernen.

Wann sind die Einsätze im Hospizgarten?
In der Regel treffen sich die ehrenamtlichen HospizgartenhelferInnen alle zwei Wochen samstags vormittags. Kernzeit ist ca. 9:00 bis 12:00 Uhr. Einige kommen schon um 8:00 Uhr, manche arbeiten auch nachmittags weiter. Um 12:00 Uhr machen die Ehrenamtlichen gemeinsam Pause, essen, trinken und plaudern. Meistens sind rund 10 Personen beisammen. Jeweils donnerstags vor dem nächsten Einsatz (und wenn die Wettervorhersage für Samstag steht) informiert die Koordinatorin die Gruppe, welche Gartenarbeiten anstehen. Dann teilen alle mit, wer kommt und wer verhindert ist. Einige kommen regelmäßig, andere hin und wieder. Wer schon eingearbeitet ist, kann nach Absprache mit der Koordinatorin gerne an anderen Tagen allein oder mit anderen im Garten tätig sein.

Wo treffen sich die Ehrenamtlichen?
Wer zum ersten Mal kommt, erhält eine Führung durch den Hospizgarten. An den gemeinsamen Einsatztagen treffen sich die ersten gegen 8:00 Uhr vor dem Hospiz. Wer später kommt, findet die Gruppe im Garten. Durch die Information jeweils am Donnerstag vor dem Samstagseinsatz ist bekannt, in welchem Teil des Gartens sich die Ehrenamtlichen befinden.

Dürfen die Teilnehmenden am Hospiz parken?
Nur wer schweres Material mitbringt (z.B. Pflanzenableger, Blumenerde etc.), darf oben am Hospiz parken. Alle anderen sind gebeten, in den umliegenden Parkhäusern zu parken.

Ein Teil unseres Gartenhelfer-Teams
Ein Teil unseres Gartenhelfer-Teams

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