HospizAkademie Bergstraße

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Menschen rund um das Ende des Lebens zu informieren und auszubilden. Egal ob Sie beruflich, im Ehrenamt oder privat schwerstkranke, sterbende Menschen begleiten oder sich vorausschauend mit dem Lebensende beschäftigen möchten: Unser Bildungsprogramm und die praxisnahen Veranstaltungen stehen allen offen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! 

Was wir bieten

Fortbildungen und Schulungen für Fachkräfte

Sie haben Interesse an einer Fachfortbildung in Palliative Care oder wünschen sich für Ihre Einrichtung eine Inhouseschulung zu einem aktuellen Praxisthema, wie beispielsweise palliative Symptombehandlung oder Sterbefasten? Hier finden Sie unser Bildungsprogramm und das Portfolio unserer Inhouseschulungen. Unter anderem im Programm: zwei Zusatzqualifikationen Palliative Care, zertifiziert von der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin.

Bildungsangebote für alle Bürgerinnen und Bürger

Sie interessieren sich für ein hospizliches Thema und möchten einen unserer Vorträge oder Workshops besuchen? Entdecken Sie unser Bildungsprogramm. Dort erlernen zum Beispiel pflegende Angehörige Pflegebasics, erfahren mehr über Leistungen der Pflegeversicherung und wie sie bei aller Beanspruchung für sich selbst gut sorgen können.

Vorträge und Schulungen für Vereine, Firmen, Einrichtungen

Wir informieren in Schulen, Kindertagesstätten, Kirchengruppen, Seniorenkreisen und Firmen über Hospizarbeit, schulen Gruppen zu verschiedenen Fragen am Lebensende und beteiligen uns mit Vorträgen auf Kongressen und Tagungen. Gern kommen wir auch zu Ihnen – unser Angebot finden Sie hier!

Was wir tun

Im Herbst 2017 wurde die HospizAkademie als Abteilung des HospizVereins Bergstraße gegründet – mit einem klaren Bildungsauftrag. Wir

  • qualifizieren Menschen, die Schwerstkranke und Sterbende umsorgen und begleiten
  • verbreiten den Hospizgedanken in Sozial-, Gesundheits- und Bildungseinrichtungen
  • ermutigen, sich mit Fragen zum Lebensende auseinanderzusetzen.

Unser Anspruch

Bei uns erhalten Sie Anregungen zum Nachdenken, fundierte Fachkenntnisse und eine moderne, qualifizierte Fortbildung. Sie lernen und erfahren, wie Sie schwerstkranken Menschen und ihren Zugehörigen wertschätzend gegenübertreten und Zuwendung schenken. Außerdem sind wir Ihre Ansprechpartnerin für hospizliche und palliative Fachfragen und initiieren Begegnungen und Gespräche – für eine Vernetzung auch über Professions- und Institutionsgrenzen hinaus. 

Fördersiegel der Dietmar Hopp Stiftung

Wir danken der Dietmar Hopp Stiftung für die großzügige Förderung in der Gründungsphase der Akademie (2017-2019).

Möchten Sie von uns lesen?

Wir informieren in Newslettern über unsere Veranstaltungen. 



Unser Bildungsprogramm enthält fachspezifische Themen für Fachkräfte, Ehrenamtliche, Angehörige sowie offene Angebote für alle Interessierten.

Auf dieser Seite sowie im Veranstaltungskalender finden Sie die aktuellen Informationen dazu!

Bildungsprogramm

Anmeldeformular online

Anmeldeformular Download als PDF

Teilnahmebedingungen


Inhouseschulungen & Vorträge

Individuelle Bildungsformate, nach Ihren Bedarfen konzipiert 

Für Einrichtungen im Sozial-/Gesundheitswesen als PDF

Für Vereine, Firmen, Einrichtungen und Gruppen als PDF

Ansprechpartnerin für Bildungsprogramm, konzeptionelle Weiterentwicklung & Qualitätssicherung, Forschung

Tel: 06251 98945-23 oder per Mail

Dr. Swantje Goebel
Dr. Swantje Goebel

Ansprechpartnerin für Inhouseschulungen & Öffentlichkeitsarbeit, zertifizierte Zusatzqualifikationen, Fundraising

Tel: 06251 98945-20  oder per Mail

Doris Kellermann
Doris Kellermann
Fachspezifische Themen für Fachkräfte, Ehrenamtliche und Angehörige

Zusatzqualifikationen  Palliative Care

Palliative Care ist ein ganzheitliches Konzept zur Betreuung, Begleitung und Pflege von PatientInnen mit begrenzter Lebenserwartung. Wenn eine unheilbare Krankheit weit fortgeschritten ist, gewinnt die Lebensqualität an Bedeutung. PatientInnen sowie ihre An-/Zugehörigen in dieser Zeit zu begleiten, erfordert hohe fachliche und emotionale Kompetenz, Empathie und Sensibilität für diese besondere
Situation.
Alle in diesem Feld Berufstätigen sind aufgefordert, auch den seelischen, spirituellen und zwischenmenschlichen Bedürfnissen der Betroffenen angemessen zu begegnen.

NEU: Modularisierung der Palliative-Care-Kurse bietet mehr Flexibilität!
Neuerdings bieten wir unsere Zusatzqualifikationen als Module an. Damit können Pflegefachkräfte und Einrichtungen ihre Fortbildung flexibler gestalten:

  • 1-Multiprofessionelles Basismodul Palliative Care (40 Stunden)
  • 2-Aufbaumodul Palliative Care für Pflegende (120 Stunden)

Wenn Sie die Fortbildung „Zusatzqualifikation Palliative Care“ (160 Stunden) buchen möchten, ist das weiterhin möglich: 

Belegen Sie hierfür ein Basismodul sowie (zeitlich darauffolgend) das Aufbaumodul. Sie erlangen so auf direktem Weg das Zertifikat als Palliative-Care-Fachkraft (anerkannt durch die DGP).

Haben Sie Fragen dazu? Rufen Sie uns an, wir beraten Sie gern!

Logo Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin

1-Multiprofessionelles Basismodul Palliative Care (40 Stunden)

Logo Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin

weitere Informationen und Termine

Diese Weiterbildung vermittelt Grundkenntnisse und konzentriert sich auf zentrale Themen, die für eine erste Auseinandersetzung in der Versorgung und Begleitung schwerstkranker bzw. sterbender Menschen erforderlich sind. Teilnehmende werden für palliativmedizinisches und hospizliches Handeln sensibilisiert. Sie gewinnen mehr Sicherheit im Umgang mit schwerkranken und sterbenden Menschen.
Die Inhalte entsprechen denen des 160-Stunden-Kurses in stark komprimierter Form.

Kurs-Nr 21-100
Termine: 10.3. + 11.3. + 17.3. + 24.3. + 31.3.2021 9-16:30 Uhr
Ort: Hochstädter Haus, Josef-Sartorius-Straße 1, Bensheim
Gebühr: 400 Euro inkl. Kursmaterialien

Kurs-Nr 21-101
Termine: 21.-25.6.2021, 9-16:30 Uhr
Ort: HospizVerein Bergstraße, Am Wambolterhof 3, Bensheim
Gebühr: 400 Euro inkl. Kursmaterialien

Kurs-Nr 21-102
Termine: 29.9. + 30.9. + 27.-29.10.2021, 9-16:30 Uhr
Ort: HospizVerein Bergstraße, Am Wambolterhof 3, Bensheim
Gebühr: 400 Euro inkl. Kursmaterialien

Kursleitung: Doris Kellermann, Krankenpflegerin und Palliative-Care-Fachkraft mit Dr. Swantje Goebel, Soziologin, beide HospizVerein Bergstraße und DGP-zertifizierte Kursleiterinnen

Zielgruppe: examinierte Fachkräfte der Gesundheits- und Krankenpflege oder Altenpflege sowie medizinische Fachangestellte, MitarbeiterInnen aus Verwaltung, Hauswirtschaft oder Reinigungsdienst oder Beschäftigte im Transport- und Rettungswesen

Zugangsvoraussetzungen: keine

Abschluss: Zertifikat des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands und der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin

Entspricht dem Curriculum „Multiprofessioneller Basiskurs Palliative Care“ von Kern, Müller, Aurnhammer.

2-Aufbaumodul Palliative Care für Pflegende (120 Stunden)

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weitere Informationen und Termine

Diese Zusatzqualifikation bietet einen geschützten Raum, um sich intensiv mit Sterben, Tod und Trauer zu befassen, den eigenen Haltungen nachzuspüren und für sich Wege zu entwickeln, mit Belastungen umzugehen. Die Erweiterung fachlicher Kompetenz in der Palliativpflege sowie eine Sensibilisierung für psychosoziale und spirituelle Aspekte sind weitere, wichtige Bausteine. Gemeinsam wird eine Perspektive erarbeitet, die symptomorientiert, kreativ, bedürfnisorientiert und ganzheitlich vorgeht.
Das Kursangebot umfasst 120 Unterrichtseinheiten in 3 Blockwochen verteilt über mehrere Monate. Es entspricht den Anforderungen an die Qualifikation von examiniertem Pflegepersonal in der Palliativversorgung und Hospizarbeit.

Kurs-Nr: 21-103

Termine: 13.-17.9. + 15.-19.11. + 17.-21.1.2022, Mo-Do 9-17:30 Uhr, Fr 9-14:45 Uhr
Ort: HospizVerein Bergstraße, Am Wambolterhof 3, Bensheim
Gebühr: 1.200 Euro inkl. Kursmaterialien
Kursleitung: Doris Kellermann, Krankenpflegerin und Palliative-Care-Fachkraft mit Dr. Swantje Goebel, Soziologin, beide HospizVerein Bergstraße und DGP-zertifizierte Kursleiterinnen
Anmeldung: Bitte fügen Sie Ihrer Anmeldung ein Motivationsschreiben mit Bild, einen tabellarischen Lebenslauf, eine Kopie der Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung sowie, falls Sie das Basismodul 1 (40 Std.) nicht bei uns belegen, das Zertifikat bei.

Angehörige verstehen und begleiten
Kommunikation mit Angehörigen schwerkranker und sterbender Menschen

weitere Informationen und Termin

In diesem Workshop werden HospizmitarbeiterInnen, Ehrenamtliche und auch andere Berufsgruppen, die mit Menschen am Lebensende arbeiten, in der einfühlsamen Kommunikation mit deren Angehörigen geschult.
Wie können Gespräche mit Angehörigen lösungsorientiert und vertrauensfördernd gestaltet werden? Was hilft, deren Situation zu verstehen, gerade auch dann, wenn der Umgang herausfordernd ist? Und wie gelingt es, auch mit sich selbst umsichtig zu sein?
Diesen und weiteren Fragen widmet sich die Referentin und nutzt kreative Methoden, um die Teilnehmenden zu stärken und ihnen Sicherheit zu vermitteln.

Kurs-Nr: 21-104

Termin: Mi, 24.2. 10-16:30 Uhr
Ort: Hochstädter Haus, Josef-Sartorius-Str. 1, Bensheim
Gebühr: 61 Euro
Referentin: Felicia Schöner, Koordinatorin Hospizdienst Odenwald, Sonderpädagogin, systematische Supervisorin und Therapeutin

Teilnehmende erhalten Punkte bei der Registrierung beruflich Pflegender.

Sterbende umsorgen, Verstorbene versorgen

weitere Informationen und Termin

Das Sterben eines Menschen mitzuerleben kann hilflos machen; schwer einzuordnen und fremd sind für uns die Veränderungen in den letzten Lebenstagen und -stunden. Wie mag es dem sterbenden Menschen ergehen, was erlebt, denkt, fühlt er? Und was können wir jetzt für ihn tun?

Dieser Workshop gibt praxisorientierte Hilfestellungen für das Umsorgen eines sterbenden Menschen, auch für die Zeit nach Eintritt des Todes.

Kurs-Nr: 21-105

Termin: Sa, 8.5. 9:30-12:45 Uhr
Ort: HospizVerein Bergstraße, Am Wambolterhof 3, Bensheim
Gebühr: 32 Euro
Referentin: Doris Kellermann, Krankenpflegerin und Palliative-Care-Fachkraft im Hospiz-Verein Bergstraße, Kursleiterin Palliative Care (DGP)

Teilnehmende erhalten Punkte bei der Registrierung beruflich Pflegender.

Würdebewahren im Gesundheitswesen
Die Deutsche Gesellschaft für Patientenwürde e.V. zu Gast

weitere Informationen und Termin

Der Wunsch zu helfen und für andere da zu sein ist für viele Menschen, die im Gesundheitswesen tätig sind, die Hauptmotivation für ihre Berufswahl. Doch aufgrund des herrschenden Zeitdrucks und der vielfältigen Arbeitsanforderungen ist es nicht immer einfach, sich den PatientInnen einfühlsam zuzuwenden.

Das Konzept des Würdebewahrens im Gesundheitswesen (dignity in care) von Prof. Harvey M. Chochinov und seinem Forschungsteam bietet Ansätze zur Bewältigung dieser Schwierigkeiten. Es liefert praktische Anregungen und Werkzeuge, wie PatientInnen in ihrem Würdeempfinden gestärkt werden können - und schließt die Würde der Behandelnden mit ein. Der Fokus auf das Bewahren der Würde ist dabei nicht Zusatzaufgabe, sondern Unterstützungsinstrument, um die Arbeit mit Freundlichkeit und Respekt, Achtsamkeit und Zufriedenheit langfristig gut meistern zu können.

Dieser 1,5-tägige Kurs richtet sich an alle im Sozial- und Gesundheitswesen Tätigen. Teilnehmende erarbeiten sich ein vertieftes Verständnis von Würde als Wert im Gesundheitswesen; sie reflektieren strukturelle wie eigene Rahmenbedingungen und entwickeln Strategien für würdebewahrendes Handeln. Für die Menschen, die sich ihnen anvertrauen sowie für sich selbst.

Kurs-Nr: 21-106

Termine: Fr, 2.7. 13-18 Uhr + Sa, 3.7. 9-16 Uhr
Ort: HospizVerein Bergstraße, Am Wambolterhof 3, Bensheim
Gebühr: 210 Euro
Kursleitung: Dr. Swantje Goebel, Soziologin, HospizVerein Bergstraße mit Jan Gramm, Diplom-Psychologe, Institut für Palliativpsychologie, Friedberg, beide zertifizierte Kursleitung Palliative Care (DGP) und Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Patientenwürde e.V.

Teilnehmende erhalten Punkte bei der Registrierung beruflich Pflegender.


Nähere Informationen zu unserem Gast sowie zum Konzept der Würde im Gesundheitswesen unter www.patientenwuerde.de

Stille Trauer – laute Totenklage
Kultursensible Begleitung am Lebensende

weitere Informationen und Termin

Im Zuge aktueller gesellschaftlicher Veränderungen gewinnt das Thema der kultursensiblen Begleitung am Lebensende immer mehr an Bedeutung. Verschiedene Lebensstile und andere religiöse Zugehörigkeiten erfordern neue Formen der Begleitung und Unterstützung. Der Wunsch nach Orientierung und festen Handlungsanleitungen ist groß.
Im Workshop werden u.a. Beispiele aus verschiedenen Kulturen im Umgang mit Sterben, Bestattung und Trauer vorgestellt. Sie sollen dazu ermutigen, neugierig zu werden und sich dem Thema zu öffnen, aber gleichzeitig auf den Zugriff zu stereotypem Basiswissen einzelner Kulturen und Religionen zu verzichten.
Dieses Angebot richtet sich an Hauptamtliche und Ehrenamtliche der Hospizarbeit und Trauerbegleitung sowie an Fachkräfte im Gesundheitswesen, die Menschen am Lebensende umsorgen und begleiten.

Kurs-Nr: 21-107

Termin: Fr, 1.10. 13-18 Uhr + Sa, 2.10. 9-13 Uhr
Ort: HospizVerein Bergstraße, Am Wambolterhof 3, Bensheim
Gebühr: 100 Euro
Referentin: Anne Artmeyer, Referentin für Migration DRK-Landesverband Westfalen-Lippe e.V., Ethnologin M.A., zertifizierte Interkulturelle Trainerin (IFAK), Fachkrankenschwester Palliative Care

Teilnehmende erhalten Punkte bei der Registrierung beruflich Pflegender.

Vortragsreihe: Sterbebegleitung und Religion

Oft stehen Menschen, gerade auch die nächsten Angehörigen, hilflos vor der Begleitung eines Sterbenden. Die Religionen haben seit jeher eigene Rituale, die den Menschen auf beiden Seiten helfen sollen.
Welche Bräuche, Gebete, Texte halten das Judentum, das Christentum und der Islam bereit? Welche Gesten, Handlungen sind möglich und angebracht?
Darüber wollen wir mehr erfahren und haben drei
ExpertInnen eingeladen, von ihrer Religion zu erzählen und uns Möglichkeiten der Sterbebegleitung aufzuzeigen.

Teilnehmende erhalten Punkte bei der Registrierung beruflich Pflegender.

Menschen jüdischen Glaubens im Sterben begleiten

Kurs-Nr: 21-108

Termin: Do, 15.7. 19-20:30 Uhr
Ort: HospizVerein Bergstraße, Am Wambolterhof 3, Bensheim
Gebühr: 15 Euro
Referent: Shlomo Raskin, Rabbiner und Seelsorger im jüdischen Altenzentrum der jüdischen Gemeinde Frankfurt/Main, Autor und Dozent

Möglichkeiten und Rituale der Sterbebegleitung aus christlicher Sicht

Kurs-Nr: 21-109

Termin: Do, 2.9. 19-20:30 Uhr
Ort: HospizVerein Bergstraße, Am Wambolterhof 3, Bensheim
Gebühr: 15 Euro
Referent: Martin Huber, Diakon und Logopäde, Seelsorger an der Klinik Falkenhof in Schönberg und geistlicher Beirat des Kreuzbundes

Menschen muslimischen Glaubens im Sterben begleiten

Kurs-Nr: 21-110

Termin: Do, 23.9. 19-20:30 Uhr
Ort: HospizVerein Bergstraße, Am Wambolterhof 3, Bensheim
Gebühr: 15 Euro
Referentin: Rabia Bechari, Seelsorgerin und Hospizbegleiterin, Islamischer Seelsorgeverein Salam e.V. in Frankfurt

Inhouseschulungen für Fachkräfte im Sozial-/Gesundheitswesen

Wir kommen gern zu Ihnen!

Unsere Themen: aktuell & praxisnah

Einführungsmodule in das Umsorgen sterbender Menschen

  • Grundlagen und Anwendungsbereiche von Hospizarbeit und Palliative Care
  • Palliativpflegerisches Basiswissen, Symptomlinderung und Schmerztherapie
  • Ernährung am Lebensende
  • Psychosoziale Aspekte der Pflege, Familie/soziales Umfeld und Kommunikation
  • Trauer, spirituelle und kulturelle Aspekte und die Bedeutung von Ritualen
  • Ethik und Recht in Palliative Care, Vorsorgeplanung
  • Würdeorientierung im Umsorgen kranker Menschen
  • Teamarbeit und Selbstpflege
  • Letzte Hilfe Kurse [Am Ende wissen, wie es geht. Das kleine 1x1 des Sterbens]

weitere Informationen

Module für Fortgeschrittene

Medizinisches/Pflegerisches

  • Notfallsituationen am Lebensende
  • Respiratorische Symptome – Umgang mit Atemnot
  • Sterbefasten verstehen und begleiten können
  • Sinn und Unsinn von PEG-Anlage bei fortgeschrittener Demenz
  • Besondere Herausforderungen bei der Begleitung von Menschen mit amyotropher Lateralsklerose [ALS]
  • Über die Praxis der palliativen Sedierung
  • Rechtssicherheit bei medizinischen Entscheidungen am Lebensende

Psychosoziales/Ethisches

  • Ritualwerkstatt, heilsame Rituale am Lebensende
  • Körperbildveränderungen und Sexualität im palliativen Kontext
  • Biographiearbeit: den Lebensrückblick begleiten
  • Würdebewahren am Lebensende
  • Über die Würdezentrierte Therapie
  • Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht
  • Transkulturelle Kompetenz
  • Kindertrauer verstehen und begleiten

Stärkende Module für das Team

  • Ressourcen und Kraftquellen im Team entdecken
  • Selbstpflege und Bewältigungsstrategien im Kontext von Sterben, Tod, Trauer

Weitere Themen nach Absprache


Die Lehrformate: aktivierend & zielgruppenspezifisch

Die Lehrformate: aktivierend & zielgruppenspezifisch

  • Vortrag plus moderiertes Gespräch
  • Workshop [Impulse, Austausch, Gruppenarbeit, Selbsterfahrung]
  • TeaserModul [eine Kostprobe, dient der Bedarfserkundung mit dem Team]
  • PowerLesson [unser Kompaktelement für die Teambesprechung]
  • Podiumsdiskussion, Open Space, Konferenz
  • Einzelveranstaltungen oder Veranstaltungsreihe

Haben Sie Wünsche oder Erwartungen an die HospizAkademie Bergstraße? Dann erzählen Sie uns bitte davon! Wir sind dankbar für Ihre Ideen und freuen uns, wenn wir unser Bildungsprogramm so stetig weiterentwickeln können!

Das Portfolio unserer Inhouseveranstaltungen für Einrichtungen im Sozial-/Gesundheitswesen finden Sie hier als PDF.

Offene Bildungsangebote für alle Interessierten

Biographiearbeit: den Lebensrückblick begleiten

Kleingruppe, angepasst an Hygienerichtlinien

weitere Informationen und Termin

Menschen mit einer lebensbegrenzenden Erkrankung sind vielfältigen und komplexen Belastungen ausgesetzt. Sie sind konfrontiert mit Schmerzen, Ängsten und Verlusten. Das sichere Gefühl, man selbst zu sein, gerät ins Wanken.

Hier setzt ressourcenorientierte Biographiearbeit an: Ein begleiteter Lebensrückblick stellt eine Möglichkeit dar, sich der eigenen Kraftquellen zu versichern und diese für die persönliche Lebensbewältigung zu nutzen.

Im Workshop werden verschiedene Methoden der Biographiearbeit vorgestellt, ausprobiert und ihre Einsatzmöglichkeiten diskutiert. Fachkräfte, Ehrenamtliche und Angehörige können sich anregen lassen für die Gespräche mit den ihnen anvertrauten Menschen am Lebensende.

Kursnummer: 20-209

Termin: Sa, 5.12.20, 9:30-12:45 Uhr, 4 UE

Ort - NEU: Hochstädter Haus, Josef-Sartorius-Straße 1, 64625 Bensheim-Hochstädten

Gebühr: 32 Euro

Referentin: Dr. Swantje Goebel, Soziologin, HospizAkademie Bergstraße

Letzte Hilfe Kurse

Logo Letzte Hilfe Kurse

Informationsfilm von Letzte Hilfe Deutschland

weitere Informationen und Termine

Wenn ein uns nahestehender Mensch absehbar sterben wird, macht uns das oft hilflos. Uraltes Wissen zum Sterbegeleit ist uns nicht mehr geläufig, und uns fehlen Erfahrungen im Umgang mit dem Lebensende. Dabei ist Sterbebegleitung keine exklusive Aufgabe für Professionelle oder ExpertInnen, sondern genauso in Familie und Nachbarschaft möglich.

Wir möchten Grundwissen an die Hand geben und ermutigen, sich Sterbenden zuzuwenden. Denn Zuwendung ist das, was wir alle am Ende des Lebens am meisten brauchen. Wir vermitteln Basiswissen, Orientierungen und einfache Handgriffe. So lernen Teilnehmende, was sie für Nahestehende am Ende des Lebens tun können.

Kurs-Nr: 21-200 (Präsenzkurs)

Termin: Sa, 20.2. 14-18 Uhr
Ort: Hochstädter Haus, Josef-Sartorius-Str. 1, Bensheim
Gebühr: 32 Euro

20-201(Präsenzkurs)

Termin: Sa, 29.5. 14-18 Uhr,
Ort: HospizVerein Bergstraße, Am Wambolterhof 3, Bensheim
Gebühr: 32 Euro

Referentin: Doris Kellermann, Krankenpflegerin und
Palliative-Care-Fachkraft, HospizVerein Bergstraße

21-202 (Onlinekurs)
Termin: Sa, 16.1. 14-18 Uhr
Ort: Videokonferenz über Zoom
Gebühr: 20 Euro

21-203 (Onlinekurs)
Termin: Sa, 17.4. 14-18 Uhr
Ort: Videokonferenz über Zoom
Gebühr: 20 Euro

Referentinnen: Doris Kellermann, Krankenpflegerin und Palliative-Care-Fachkraft im Hospiz-Verein Bergstraße, Kursleiterin Palliative Care (DGP) mit Miriam Ohl, Krankenpflegerin und Sozialarbeiterin, Leitung Bildungswerk des Hospiz Elias, Ludwigshafen

Letzte Hilfe Kurs KIDS

weitere Informationen und Termin

Anknüpfend an den Erfolg der Letzte Hilfe Kurse bieten wir erstmals einen Letzte Hilfe Kurs für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 16 Jahren an – altersgerecht, unbefangen und behutsam.

Auch junge Menschen möchten lernen, was sie für ihre Mitmenschen am Lebensende tun können. Dieser Kurs vermittelt Basiswissen und gibt Orientierungen zu den Themen Sterben als Teil des Lebens, Versorgen und Entscheiden, Leiden lindern und Abschied nehmen. Spielerisch werden einfache Handgriffe für die Begleitung schwerstkranker Menschen eingeübt. Der Austausch und das Miteinander in der Gruppe stehen dabei im Mittelpunkt.

Junge Menschen werden so ermutigt und darin bestärkt, sich Sterbenden und deren Angehörigen zuzuwenden.

Kurs-Nr: 21-210

Termin: Sa, 25.9. 14- 18 Uhr
Ort: HospizVerein Bergstraße, Am Wambolterhof 3, Bensheim
Gebühr: 32 Euro
Referentin: Anja Gondolph, Sozialpädagogin, Gemeindepädagogin, Koordinatorin der Trauerbegleitung im HospizVerein Bergstraße

Wie Kinder Tod und Trauer erleben

weitere Informationen und Termin

Kinder vor der Realität des Todes beschützen zu wollen ist ein nachvollziehbarer Impuls von uns Erwachsenen. Gleichwohl haben Kinder ihre eigenen, altersspezifischen Vorstellungen vom Tod. Und durch einen Todesfall kann ihre Welt genauso aus den Fugen geraten wie bei Erwachsenen.
Wollen wir unsere Kinder in ihrer Trauer angemessen begleiten, brauchen wir Kenntnis darüber, wie sie Tod und Trauer erleben. Was können Kinder je nach Altersstufe verstehen – und was vielleicht noch nicht? Welche Ausdrucksweisen finden sie für ihre Gefühle? Und was kann ihnen Ruhe und Halt bieten? Um diese grundlegenden Fragen geht es in diesem Workshop.

Dieser Workshop ist offen für alle Interessierten und für pädagogische Fachkräfte.
Kurs-Nr: 21-205

Termin: Sa, 20.3. 10-15 Uhr
Ort: Hochstädter Haus, Josef-Sartorius-Str. 1, Bensheim
Gebühr: 47 Euro
Referentin: Karolina Stolecka-Meinert, Diplom-Psychologin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Trauerbegleiterin für Kinder und Jugendliche, HospizVerein Bergstraße

Workshop zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

weitere Informationen und Termin

Spätestens seit der Debatte um Sterbehilfe und der daraus entstandenen Gesetzgebung ist das Thema Selbstbestimmung am Lebensende deutlich mehr in den Fokus gerückt. Der medizinische Fortschritt, so sehr er oft ein Segen ist, macht andererseits vielen Menschen auch Angst, gerade im Blick auf das eigene Lebensende: „Ich möchte mal nicht an Schläuche!“, ist ein häufig geäußerter Wunsch.

Was für eine gute Vorsorge sinnvoll und wichtig ist und wie Selbstbestimmung am Lebensende ganz konkret umgesetzt werden kann, ist Inhalt dieses Workshops. Die Teilnehmenden haben Gelegenheit, ihre Fragen zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht zu klären.

Kurs-Nr: 21-206

Termin: Sa, 12.06. 9:30-12:45 Uhr
Ort: HospizVerein Bergstraße, Am Wambolterhof 3, Bensheim
Gebühr: 32 Euro
Referentin: Martina Strübig, Palliative-Care-Fachkraft und Koordinatorin, HospizVerein Bergstraße

Trauernde Kinder gut begleiten. Praxisworkshop

weitere Informationen und Termin

Kinder haben ihre eigenen, altersspezifischen Vorstellungen vom Tod. Auch sie können durch einen Todesfall sehr belastet sein. In dieser Lebenssituation sind sie auf Unterstützung angewiesen.

Wie können Fachkräfte, die beruflich mit trauernden Kindern/Jugendlichen im Kontakt sind, diese in ihrer besonderen Situation gut begleiten? Wie gelingt in einer Gruppe eine Balance zwischen Aufmerksamkeit für das betroffene Kind und den Bedürfnissen der anderen Kinder/Jugendlichen?

Das Angebot richtet sich an pädagogische Fachkräfte. Der Fokus liegt auf praktischer Fallarbeit: Eigene Beispiele können besprochen und individuelle Lösungswege entwickelt werden.

Kurs-Nr: 21--211

Termin: Sa, 20.11. 10-15 Uhr
Ort: HospizVerein Bergstraße, Am Wambolterhof 3, Bensheim
Gebühr: 47 Euro
Referentin: Karolina Stolecka-Meinert, Diplom-Psychologin, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Trauerbegleiterin für Kinder und Jugendliche, HospizVerein Bergstraße

Hospizgespräch: Ambulante Kinder-/Jugendhospizarbeit

weitere Informationen und Termin

Wenn ein junger Mensch schwer oder gar lebensverkürzend erkrankt ist, stellt jeder Tag für die betroffene Familie eine besondere Herausforderung dar. Das Ziel der Kinderhospizarbeit besteht in der Förderung der Lebensqualität der betroffenen Kinder, Jugendlichen sowie deren Familien. Sie betrachtet das gesamte Familiengefüge als untrennbare Einheit.

Was unterscheidet die Kinderhospizarbeit von der Hospizarbeit mit Erwachsenen? Welche Erkrankungen fallen darunter? Wie lange wird eine Familie begleitet?
In diesem Hospizgespräch wollen wir die Kinderhospizarbeit verständlich machen. Wir wollen den Strauß vielfältiger Unterstützungsangebote für die Familie betrachten und schauen, wie jeder einzelne von uns einer Familie in einer solchen Situation begegnen kann – für eine Zeit voller Leben.

Kurs-Nr: 21-212

Termin: Do, 25.11. 19-20:30 Uhr
Ort: HospizVerein Bergstraße, Am Wambolterhof 3, Bensheim
Gebühr: kostenlos, wir freuen uns über eine Spende
Referentin: Petra Bauer, Koordinatorin Fachbereich Kinder und Jugendliche und pädiatrische Palliative-Care-Fachkraft, PaHoRi e.V. Bürstadt

Inhouseschulungen & Vorträge für Vereine, Firmen & Gruppen

Wir informieren in Schulen, Kindertagesstätten, Kirchengruppen, Seniorenkreisen und Firmen über Hospizarbeit, schulen Gruppen zu verschiedenen Fragen am Lebensende und beteiligen uns mit Vorträgen auf Kongressen und Tagungen im Sozial- und Gesundheitswesen. Gern kommen wir auch zu Ihnen!

Unsere Themen

  • Der HospizVerein Bergstraße stellt sich vor
  • Hospizidee: ein ganzheitlicher Umgang mit Vergänglichkeit
  • Letzte Hilfe Kurs [Am Ende wissen, wie es geht]
  • Letzte Hilfe Kurs KIDS
  • Unterstützungsmöglichkeiten für pflegende Angehörige
  • Trauer am Arbeitsplatz
  • Hospizethik und Sterbehilfedebatte: Positionen und Argumente
  • Biographiearbeit: den Lebensrückblick begleiten
  • Geschichte der Hospizbewegung
  • Über die Bedeutung von Würde am Lebensende
  • Zum gesellschaftlichen Umgang mit Sterben, Tod und Trauer
  • Erinnerungs- und Trauerkultur im Wandel
  • Das soziale Ehrenamt: Bedeutung – Trends – Perspektiven

Weitere Themen nach Absprache

Haben Sie Wünsche oder Erwartungen an die HospizAkademie Bergstraße? Dann erzählen Sie uns bitte davon! Wir sind dankbar für Ihre Ideen und freuen uns, wenn wir unser Bildungsprogramm so stetig weiterentwickeln können!

Das Portfolio unserer Inhouseveranstaltungen für Vereine, Firmen, Einrichtungen und Gruppen finden Sie hier als PDF.

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